Powersliders Blog

24.9.2017 – Tag 24 – Ankunft zuhause

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 24. September 2017

Nach dem Tag bei unserer Tochter sind wir erst im Dunkeln losgekommen und haben uns im Bergischen Land auf dem Parkplatz am Märchenwald am Altenberger Dom abgestellt. Nachdem wir erst unter einer Reihe alter Eichenbäume standen und dann mehrfach von herunterfallenden Eicheln erschreckt wurden, haben wir uns auf die Mitte des Platzes gestellt… Morgens war er völlig verlassen…

Morgens haben wir dann erst mal eine Wanderung gemacht… sehr nett.

Dann sind wir den kurzen Weg nach Hause gefahren und nun ist Louise wieder auf ihrem Stellplatz. 🙂

liebe Grüße – Marcel

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23.9.2017 – 23. Tag – Bonn

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 23. September 2017

Heute fahren wir das kurze Stück nach Bonn, um unsere Tochter in ihrer neuen Wohnung zu besuchen und noch bei einigen sperrigen Einkäufen zu helfen.

Doch zuerst noch ein Ausblick auf Boppard, als wir das Rheintal verlassen:

Abends spät fahren wir noch ein Stück bis zum Stellplatz Altenberger Dom am Märchenwald, da wir nicht auf den schlecht bewerteten Plätzen in Bonn zwischen Autobahn und Schnellstraße stehen wollen. Fotos morgen, es war schon dunkel. 😉

liebe Grüße – Marcel

22.9.2017 – Tag 22 – vom Meinhardsee nach Oberwesel

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 23. September 2017

Beim Aufwachen liegt der See im Nebel, ein schöner Blick aus dem Schlafzimmerfenster.

Wir packen unsere Sachen zusammen und fahren weiter Richtung Westen, im Maingebiet wird es heute sonnig, außerdem habe ich da was auf eBay ersteigert, was abgeholt werden muss. 🙂

Unterwegs landen wir von einem Hinweis- Schild gelockt beim Point Alpha, eine Gedenkstätte der US Armee aus der Zeit des kalten Krieges an der Grenzmauer zur ehemaligen DDR. Es wird sehr beeindruckend geschildert, was wir Deutschen den Amerikanern verdanken, sie haben uns unsere heutige politische Geundordnung gegeben und gegen den Widerstand des Ostblocks verteidigt. Ohne die Amerikaner nach dem Krieg in Europa würde das Leben heute hier anders sein.

Ein Teil des ehemaligen innerdeutschen Todesstreifens ist erhalten und erklärt.

Auf dem alten Patrouillenweg kann man heute friedlich spazieren gehen.

Wir verlassen nachdenklich den Ort und fahren immer weiter in’s Maingebiet, holen einen ersteigerten eBay Artikel ab und beschließen spontan, in der historischen Weinstube in Oberwesel zu dinieren. Dort haben wir einige Male Urlaub gemacht. Der Stellplatz dort ist direkt am Rhein gelegen.

Es gibt „Himmel un Ähd“, ein rheinisches Nationalgericht mit gebratener Blutwurst, Kartoffel-Püree mit Zuckerrüben-Sirup und gebratenem Apfel, göttlich.

liebe Grüße – Marcel

21.9.2017 – Tag 21 – Meinhardsee Eschwege

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 22. September 2017

Gestern war es noch dunkel, so dass wir erst heute unseren Stellplatz so richtig sehen. Neben uns steht das Traum-Wohnmobil der netten Bekanntschaft von Abendessen, ein Bimobil. Wir dürfen es mal besichtigen und sind begeistert – Massivholz-Ausbau vom Feinsten, voll wintertauglich und autark, geländetauglich und sehr gemütlich. Erfahrung aus 30 Camper-Jahren sind hier eingeflossen. Großes Tennis!

Wir verabschieden uns und wollen eigentlich in’s Sauerland, aber biegen spontan in Eisenach zur Wartburg ab.

Wieder unterwegs kommen wir am Baumkreuz am geografischen Mittelpunkt Deutschlands an die alte DDR Grenze.

Etwas weiter finden wir den ACSI Camping Meinhardsee in Eschwege. Es ist bereits Nachsaison und wir bekommen einen Traumplatz am See-Ufer für 17,-€ und machen uns ein prima Abendessen, nachdem wir die Sonne genossen haben.

Das ist für Dich, Sally, haben wir am Restaurant gefunden: 🙂

liebe Grüße – Marcel

20.9.2017 – Tag 20, Meissen

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 22. September 2017

Wir haben von Freunden gehört, dass man im Spreewald unbedingt im Dorf Leipe gewesen sein sollte, und wir stellten fest, dass wir gestern wohl ca. zwei km nah dran waren.

Kurzentschlossen versuchten wir mit Louise hinzukommen, aber der Versuch endete an einem Feldweg, wo wir das Wohnmobil abstellten und mit den Fahrrädern weiterfuhren und dann auch den Ort glücklich fanden.

Dort gibt es sogar einen Kahn-Hafen:

Nach der Rückkehr zum Mutterschiff wurden die Räder wieder auf dem Ständer verpackt und wir sind nach Lübbenau, das Schloß besichtigen – mit Beweis-Selfie: 🙂

Auch hier jede Menge Kahnverkehr:

Wir wolle nun aber wirklich ein wenig nach Westen kommen, das Wetter soll morgen im Spreewald schlechter werden und im Westen sonniger sein. Unterwegs halten wir spontan an einem netten See, als wir auf dem Weg zu einer Tankstelle sind. Es gibt so viele schöne Ecken hier…

Als wir an der Abfahrt Meissen ankommen, fahren wir spontan ab und besuchen die legendäre Porzellan-Manufaktur. Wir buchen eine Tour durch die Schauwerkstatt und durch einen Besuch im Museum.

Das Objekt unten war zum Verkauf für 68.000 €. Unfassbar detaillierte Zeichnungen.

Die Saxonia ist die größte Porzellan-Figur der Welt. Auf dem Kleid sind Tausende kleine handgeformte Rosen aus Porzellan.

Im Treppenhaus steht die höchste Tischdekoration Europas aus Porzellan bestehend aus über hundert Einzelteilen.

Nur als Beispiel: Die Tierfiguren sind von unglaublicher Detailliertheit und lebendiger Eleganz.

Ein lebensgroßer Seeadler beeindruckt.

Verschiedene Tierskulpturen…

Prunkdekoration mit sechsstelligem Wert – gekauft wird sowas von Königshäusern.

Noch mehr Tierfiguren.

In der Manufaktur arbeiten ca. 650 Menschen, drei Viertel sind künstlerisch tätig und meist ihr ganzes Leben im Unternehmen. Zur Einstellung muss man eine Zeichenmappe mitbringen und fünf Tage Probearbeiten. Das Wissen um die Herstellung der Farben und des Porzellans selbst sind streng gehütete Betriebsgeheimnisse und wurde sorgfältig über die Kriege gerettet. Es ist sehr faszinierend, den Mitarbeitern der Schauwerkstatt beim Arbeiten zuzusehen.

Wir sind sehr tief beeindruckt.

Nach der Tour sind wir die letzten auf dem Parkplatz: 🙂

Wir fahren noch ein Stückchen, aber nicht mehr lange, da wir müde sind von dem aufregenden Tag. Wir fahren spontan einen kleinen Gasthof in einem verlassenen Tal zwischen Dresden und Chemnitz an und übernachten auf einer Wiese neben netten Wohnmobilisten. Der Gastwirt ist eingefleischter AFD Fan, er hat jede Menge Poster aufgehängt und Prospekte zur bevorstehenden Bundestags-Wahl ausgelegt und sogar das Partei-Logo in seinen Rasen gemäht. 🙂 Egal, sein Mühlenschnitzel war sehr lecker und wir sinken erschöpft in die Betten. 🙂

19.9.2017 – Tag 19 im Spreewald

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 21. September 2017

Uns gefällt die Gegend hier, also packen wir die Fahrräder runter und fahren mal los. Ziel ist das Schloss in Lübbenau, da Freunde von uns da mal geheiratet haben. Da müssen wir natürlich hin.

Hier erst mal unser Platz – herrlich.

Der Fahrradweg ist teilweise etwas waldig…

…und zwei Bäume müssen überklettert werden. 🙂

Überall sind kleine Gräben und man könnte prima Kanu oder Kayak fahren. Wir müssen undbedingt mal für länger kommen.

An einer Brücke über einen Graben muss man die Räder etwas die Treppen rauf und runter schieben, geht prima.

Daneben gibt es eine kleine Selbstbedienungs-Schleuse, die wir natürlich direkt mal ausprobiert haben. 🙂

Unterwegs finden wir in der Dubkower Mühle eine leckere deftige Spreewälder Mahlzeit – mit Aperol Spritz, der uns an Venedig erinnerte. Genau wie die Kähne des Spreewaldes, wobei die Gondoliere in Venedig richtig paddeln, während man sich beim Spreewälder Kahn hauptsächlich im Schlick abstößt. 🙂

Wir sind dann wieder zum Platz zurück, da es doch langsam Abend wurde, das GPS hat unsere Tour aufgezeichnet:

Wir beschließen, daß der Spreewald nochmals besucht werden muß, dann aber ausgiebiger und mit Wasserfahrzeug. Die Ruhe und Idylle ist schon ziemlich toll.

Morgen wollen wir etwas in den Westen kommen, in Richtung nach Hause und besserem Wetter. 🙂

liebe Grüße – Marcel

18.9.2017 – Tag 18 – von Wien in den Spreewald

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 18. September 2017

Wir starten sehr früh, da wir heute Strecke machen wollen, damit wir in den Norden von Ostdeutschland kommen, wo das Wetter die nächsten Tage sonnig werden soll. Wir wollen dabei bewusst Wien und Prag auslassen, so große Städte muss man sich in Ruhe anschauen und auch sich etwas drauf vorbereiten. Man kann das nicht auf der Durchreise machen. Und in Wien waren wir ja schon einige Tage.

Morgengrauen an der Donau:

Der Morgennebel gibt eine schöne Kulisse bei der Überfahrt über die Donau.

Unterwegs haben wir tolle Aussichten, manche fangen wir mit den Handykameras ein.

Hier auf dem Weg zur Autobahn nach Brno:

Wir erwischen einen Bäcker unterwegs und decken uns mit frischen Backwaren ein.

Unterwegs haben wir viel Verkehr, die Autobahn in Tschechien ist sehr schlecht und sehr voll. Es war etwas Theater, die tschechische 10-Tages PKW Autobahnvignette zu bekommen, in Österreich und an der Grenze wird sie für 17,- Euro verkauft, was mir zu teuer vorkam, in Tschechien selbst kostet sie 310 Kronen, was umgerechnet 11,80 € sind. Allerdings wird an dem ersten Schalter hinter der Grenze nur Cash genommen, so dass ich sie dann beim vierten Versuch an einer großen Tankstelle in Tschechien endlich bekommen hab‘, Zahlung mit Visa war dort kein Problem.

Wir verlassen hinter Prag die Autobahn und folgen dem Verlauf der Elbe durch den Elbsandstein im Glauben, dass wir hier schöne Landschaften vorfinden, aber das Ergebnis ist doch recht enttäuschend. Wir fahren durch hässliche Städte und industrielle Landschaften, das eigentliche Elbtal ist ziemlich beengt und es gibt kaum Parkmöglichkeiten am Fluss oder an der Straße, wirklich seltsam. An der Grenze einige Ramschläden, und Zack ist man in Deutschland.

Der weitere Verlauf der Fahrt ist unspektakulär und wir landen im Spreewald auf dem schönen, lauschigen Kneipp- und Erlebnis-Campingplatz in Burg (Spreewald). Abends gehen wir mal was Essen, der Platz hat ein kleines Restaurant, sehr lecker.

liebe Grüße – Marcel

17.9.2017 – Tag 17 – Besuch unserer Freunde bei Wien

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 18. September 2017

Nach der Übernachtung in Bad Radkersburg können wir am nächsten Morgen gut ver- und entsorgen sowie duschen und starten bestens vorbereitet in den Tag. Wir fahren die drei Stunden bei schlechtem Wetter bis hinter Wien.

Dort treffen wir unsere Freunde und bewundern den Familienzuwachs. 🙂

Wir übernachten auf einem schönen Parkplatz direkt an der Donau.

liebe Grüße – Marcel

16.9.2017 – Tag 16, Abreise aus Kroatien

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 18. September 2017

Heute ist Abreisetag aus Kroatien. Das Wetter soll schlecht werden und wir wollen ja noch unsere Freunde in Österreich besuchen.

Wir verabschieden uns von unserem Stellplatz der letzten Woche bei schönstem Wetter:

Hinter Zadar überqueren wir einen Fluss auf einer hohen Autobahnbrücke.

Später kommt dann Regen auf, so verbringen wir den ganzen Tag auf regennasser Straße.

Unterwegs fahren wir durch einige kroatische und slovenische Dörfchen, um dem Maut in Slovenien zu entkommen. Die Gegend ist teilweise sehr malerisch und man bekommt einen Eindruck von den jeweiligen Ländern abseits der Touristenströme.

Wir kommen spätabends bei Dauerregen am Camping in Bad Radkersburg an, er ist klein, eng und teuer, aber ordentlich. Wir haben eine ruhige Nacht bei ungewohnt frischen Temperaturen.

liebe Grüße – Marcel

15.9.2017 – Tag 16 – Kosirina-Bucht

Posted in Wohnmobil Kroatien 2017 by Marcel on 16. September 2017

Der letzte Boots-Tag steht an, ab morgen soll das Wetter schlechter werden und wir werden wieder Richtung Norden fahren.

Wir brausen zielstrebig Richtung Murter Westseite, da gibt es die Kosirina-Bucht, eine schöne Bucht, wo wir letztes Jahr schon einmal einen Tag verbracht haben. Es gibt dort auch einen Campingplatz, wo viele Wohnmobile mit Blick auf’s Meer stehen. Bei heute vorherrschendem Westwind kann man hier mit wenig Wellen auf 6m Tiefe gut ankern.

Zur Feier des Anschlusses des gemeinsamen Urlaubsteils gibts gekühlten Sekt (klaro). 😉

Nachmittags die fast schon übliche ruppiges Fahrt heim durch rauhe See (mit Gegenwind von ca. 4-5 Bft) und Sonne achteraus.

Und dann eine schaukelige Tankaktion bei der Tankstelle in Vodice, wo es bei Südwest-Wind immer ordentlich Schwell gibt… Mit 250l Superbenzin ist der Tank dann wieder gut gefüllt. 🙂

Zum Hafen sind es dann noch ca. 5km, wovon man einen Teil in Tuckerfahrt an Tribunj vorbei zurücklegt.

Abends gönnen wir uns gebackenes Eis, abgesehen von der Sprühsahne echt lecker. 😉

liebe Grüße – Marcel