Nazca Rundflug
Heute war dann der Rundflug über die berühmten Nazca-Linien und die dazugehörigen Geoglyphen. Mit viel Tamtam wurden wir an dem kleinen Provinzflughafen abgefertigt, man musste eine extra Flughafensteuer von ca. 5,- Euro bezahlen, man brauchte den Reisepass und es wurde eine strenge Sicherheitskontrolle durchgeführt, da war die in Madrid zum Flug nach Lima lasch gegen. Wir flogen mit zwei netten Kanadierinnen in einem kleinen Siebensitzer-Flugzeug, der Flug war sehr holprig, da heute über der Wüste viel Wind herrschte. Uli ist mal Privatpilot gewesen und berichtete, daß das ein sehr rumpeliger Flug war. Der Pilot flog immer Achten um die Symbole, damit beide Seiten im Flieger auch was davon hatten. Die Fotos vom Flug habe ich mit der großen Kamera gemacht, die ich aber derzeit so ohne zusätzliche Hilfsmittel nicht in’s Netz kriege, deswegen muß ich die schuldig bleiben. Hier jedenfalls mal eins von dem Flugzeug und Rainer, wie er vorher noch guten Mutes davor stand. Nachher mussten wir alle unsere mittelschwere Übelkeit bekämpfen und eine der Kanadierinnen hat dann auch eine Kotztüte benutzt.
Nazca City
Heute, beim kurzen Spaziergang in die Stadt zum Geldabholen. Gleich geht’s mit dem Taxi zum Flughafen und dann machen wir den obligatorischen Rundflug über die Nazca-Linien. Der Rest des Tages vergeht dann mit Pool und faulenzen. Dann kommt auch nochmal ein Blog-Eintrag.
Panamericana
Heute waren es nur 140km, die aber hauptsächlich geradeaus gingen. Endlose Wüste rechts und links, nur Sand und Geröll. Ab und zu waren Oasen dazwischen, das Grundwasser hoch genug war, daß Pflanzen gedeihen können. Dann ist es teilweise recht grün. Doch meist ist die Gegend trostlos und grau. Das Hotel heute hat sogar einen Pool, und den werden wir jetzt mal ausprobieren.
Huacachina Foto
Nun hat es doch noch geklappt mit dem WLAN für’s iPhone.
Deshalb noch ein Foto von der Oase als Nachtrag.
Huacachina
Wir sind gestern 310 km nach Sueden auf der Panamericana gefahren. Der Verkehr in Lima ist wirklich unglaublich, voellig chaotisch, die Minibusse wechseln ohne Ankuendigung die Spuren, man muss wirklich aufpassen.
Nach 15 Minuten sind wir auf der Panamericana, eine breite Autobahn, die Ecuardor mit Chile verbindet. Die Strasse ist gerade, lang, geht nur geradeaus, rechts und links trostlose Schotter- und Sandwuesten, ab und zu erhaschen wir einen Blick auf die wilde Pazifik-Kueste, wo es immer eine kraeftige Brandung gibt. Die Straende sind allerdings geroellig und unwirtlich. Die Ore, durch die wir fahren, sind oft aermlich, viele Haeuser sind verfallen und verlassen und die Strassen sind voll von den kleinen Mototaxis, kleine Dreiraeder mit Zweitaktmotoren, sehr wendig und aufwendig geschmueckt.
Beim Tankstopp geht das Tankschloss von meiner Yamaha nicht auf und der mitfahrende Mechaniker braucht eine Stunde, um es mit einem findigen Schrauber aus dem Dorf zu knacken. Das Schloss wird komplett zerlegt und ein separater Schluessel angefertigt, so dass ich ab sofort zwei Schluessel fuer meine Karre hab’. Wir nutzen die Stunde fuer ein Mittagsessen. Benzin kostet umgerechnet ca. 1,- Euro pro Liter, das kann sich hier niemand leisten. Die allermeisten Autos, die wir sehen, sind Taxis, die allesamt sehr preiswert sind.
Nach weiteren hundert Kilometern kommen wir in Huacachina bei Ica an. Das ist eine kleine Oase zwischen hohen Sandduenen, der Ort ist mittlerweile als Partyort bekannt und man kann auf den Duenen Sandboarden, nachdem man mit spektakulaeren Buggies hochgebracht worden ist. Die Buggies haben bis zu 16 Sitzplaetze in viererreihen, man faehr voellig offen, nur ein Ueberrollkaefig trennt einen von dem Sand, die Kisten haben offene Big Block V8 Motoren und machen einen hoelische guten Sound. Uli und Rainer buchen fuer umgerechnet 11 Euro eine kleine Tour, waehrend ich mich in’s Bett haue, ich habe mir gestern in Lima den Magen kraeftig vergiftet und kaempfe den ganzen Tag mit Durchfall und Schlappheit und bin einfach froh, hier heil angekommen zu sein.
Heute morgen geht es mir etwas besser, wir fahren heute auch nur 100km, so dass das nicht so strapazioes werden wird. Hoffe, ich kann bald mal wieder Bilder einstellen.
Lima: San Cristobal
Danach im Taxi zum Aussichtspunkt San Cristobal hoch über der Stadt mit einem bedrückenden Rundumblick auf die Armenviertel der Stadt.
Lima – hier gibt’s auch nette Ecken
Heute waren wir in Lima auf Stadtbesichtigung. Es war schwülwarm und sonnig-diesig. Wir fingen an mit dem Hauptplatz, der dortigen Kathedrale und der Wachablösung am Presidenten-Palast.
Lima Terror
Endlich angekommen. 12 Stunden Flug sind ein langer langer Schlauch. Am Flughafen werden wir freundlich empfangen und fahren durch die chaotische Stadt zum Hotel in Miraflores. Es ist nach Mitternacht und es ist rappelvoll, überall Verkehr und Leute, die Stadt pulsiert vor Leben. Von jeder Straßenecke dröhnt ein Diskosound und die Leute hupen wie verrückt. Wir gehen in eine kleine Bar und starten den Urlaub mit einem leckeren Pisco Sour, dem peruanischen Nationalgetränk. Anschliessend habe ich einen Salat und ein Bierchen, was mich restlos erledigt.
mit umgerechnet 6,-€ komme ich davon, anschliessend noch etwas Wasser im Supermarkt gekauft und ab in’s Hotel. Dort sind die Duschen tatsächlich warm und wir hauen uns hundemüde in die Betten.
Ein holpriger Start
Das fängt ja gut an. In Düsseldorf wird mir ein Sitzplatz (26A) zugewiesen, den es im Flugzeug nicht gibt, da es nur 24 Sitzreihen hat. Nach einigen bangen Minuten ergibt sich ein freier Platz in Reihe 3. Mit mir waren einige andere Fluggäste auf nicht existierenden Plätzen gebucht, aber es sind alle mitgekommen. Bienvenidos à Iberia!
Meine Peru-Reise – einige Infos
So, es wird konkret, hier mal einige Infos. Ich bin also vom 5.-27.3. in Peru auf den Spuren der Inkas. Hier gibt es Links zum Reisebüro und zum Reiseveranstalter. Ich versuche, dieses Blog immer wieder mal zu füllen, je nachdem wie wir Internet vor Ort haben, also einfach mal immer wieder hier vorbei schauen. Am Samstag morgen geht es los, wir fliegen mit Iberia von Düsseldorf nach Madrid und dann Mittags nach Lima, wo wir gegen sechs Uhr Abends Ortszeit in unserem Hotel eintreffen. Die Zeit dort ist sechs Stunden hinter der deutschen Zeit hinterher, d.h. das wird dann gegen Mitternacht deutsche Zeit sein. Am Sonntag ist dann Besichtigungstag in Lima und danach geht es am Montag los auf der Panamerikana nach Süden.
Das Tourbuch könnt ihr euch hier herunterladen: Tourbuch: Auf den Spuren der Inkas.
Hier gibt es eine Hotelliste: Peru Hotel-Liste 2011
Mehr Infos dann später. Ich freue mich immer über Kommentare im Blog und natürlich über EMails an marcel.sieling@gmx.de.









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