Wieder im Alltag
Wir sind alle wieder im Alltag angekommen und sortieren Bilder, waschen Wäsche, kümmern uns um unsere Frauen und versinken in der Aufarbeitung von drei Wochen Abwesenheit in einer anderen Welt.
Wer mag, kann auch direkt vom Anfang starten.
Warten in Madrid
Rainer und ich sind in Madrid angekommen und warten auf den Weiterflug. Ich hab’ viel gepennt auf dem Flug, aber in den Zeiten, wo ich wach war, waren die Flugbegleiter gewohnt barsch und das Essen gewohnt schlecht. In Zukunft werde ich Iberia meiden, wenn irgend möglich.
Eingecheckt in Lima
Nun kommt doch noch ein Update aus Peru. Wir sitzen komplett eingecheckt pünktlich am Flughafen in Lima im Sicherheitsbereich vor dem Gate und haben alle Formalitäten erledigt. Nun kann also nix mehr passieren, was uns vom Heimflug abhält, hoffen wir. Die Motorradjacken erregten dann nochmal das gesteigerte Interesse des Sicherheitskontrolleurs, aber auch diese Hürde konnte genommen werden.
Das letzte Teamfoto zeigt uns dann auch mal ohne Helm. ![]()

Wünscht uns einen guten Flug!
Warten auf den Abflug
Der Tag vergeht mit dem Warten auf den Abflug, und ein bewachter Milchtopf kocht bekanntlich nie.
Wir schlendern durch Miraflores und ich bleibe ein wenig bei einem DJ im Kennedypark hängen, der live ein wenig mixt, sehr cool und professionell.

In einer Stunde geht’s endlich los zum Flughafen, dann werden wir Peru hinter uns lassen. Ich nehme eine Menge Eindrücke mit nach Hause. Es war ein toller Urlaub, wir haben eine Menge erlebt. Zuhause warten eine Menge Fotos auf Auswertung und Sortierung. Bruno: Vielen Dank für das tolle Erlebnis!
Das letzte Frühstück
Da sitzt man beim Frühstück und bestellt entspannt einen Sandwich UND einen Früchtesalat, da man meint, dass das Frühstück gewohnt peruanisch sparsam daherkommt, und dann werden derartige Brocken serviert:

Unfaßbar viel und sehr sehr lecker, aber den habe ich nicht ganz aufbekommen.
Wir haben mittlerweile die Zimmer verlassen und alles gepackt, jetzt müssen wir noch fünf Stunden vergammeln, bis um 17 Uhr das Taxi vor dem Hotel bereit steht und uns zum Flughafen von Lima bringen wird. Wir wollen noch einen Inka-Markt besuchen und die letzten Soles ausgeben, um die Zeit noch etwas zu nutzen. Dieses Warten ist schon etwas nervig, kann ich ja nicht so gut.
Naja. Die nächste Meldung ist dann morgen Mittag europäische Zeit aus Madrid.
Lima Strand
Nochmal einige Eindrücke vom
Strand in Lima. Wir waren am Vormittag da, und es zog sich recht schnell zu, so dass wegen Nebels das Gleitschirmfliegen eingestellt werden musste, eine beliebte Touristenattraktion, die in den Aufwinden an der Steilküste hervorragend funktioniert (wenn kein Nebel ist).
Wir haben einen Weg herunter gefunden und konnten ein wenig von der Surf-Atmosphäre einfangen.

Der Bus sieht einfach nur cool aus. Völlig verrostet, aber in Betrieb. ![]()

Hier ein Blick von oben, da gibt’s ein schönes Einkaufszentrum mit Fressmeile. ![]()

Hier finden sich nette Appartment-Anlagen und Luxus-Hotels.

Das Wasser ist etwas kalt zum Baden, aber die Surfer lassen sich davon nicht abhalten.

Spaziergang durch Miraflores
Frühstück in Lima
Von Paracas nach Lima
Der Nachmittag verging mit Geradeaus-Fahren und einem leckeren Monsterschnitzel auf halbem Wege. Unten sieht man einen nagelneuen Abschnitt der Panamericana del Sur.

Hier die alte Trassenführung, die wir wegen der Mittagsrast gewählt haben.

Das Schnitzel sah dann so aus:

Abends in Lima sind wir wieder in den aberwitzigen Verkehr dieser verrückten Stadt eingetaucht. Man fährt sehr aggressiv unter häufiger Benutzung der Hupe, aber es wird auch sehr aufmerksam gefahren und nicht auf seinem Recht beharrt. Unter’m Strich geht es angeblich irgendwann, aber ich kann mich nicht so recht dran gewöhnen, ich fahre gern defensiv und ruhig, aber das ist hier unmöglich.
Wir haben wir dann erstmal geduscht, dann ein Stündchen gepennt und sind dann noch ein wenig auf’s Sträßchen. Im Restaurant el Tigre gab es einen leckeren Aros con Mariscos (Reis mit Meeresfrüchten) und zwei Pisco Sour Grande.
. Das Ganze wurde dann abgerundet von einem Besuch in einer bar mit Raucherterrasse, wo es Kuba Libre gab. So gegen ein Uhr treffe ich noch meie Frau auf Skype und dann bin ich hundemüde in’s Bett.
Islas Balestres
Heute morgen hatten wir dann doch noch die Gelegenheit, zu den Islas Balestres zu fahren, eine kleine Inselgruppe vor Paracas, auf der viele Kormorane, Seelöwen und einige andere Tiere wie Pinguine leben. Alle vier Jahre wird eine 40cm dicke Schicht Vogelkot von 200 Personen abgebaut, die dann tausende Tonnen Guano erzeugen und verschiffen und dabei mehrere Monate auf der Insel leben.

Die beiden Fotos zeigen den Strand von Paracas.

Das Schnellboot hatte zwei V6-Außenboarder mit je 200PS, das ging gut voran, mit dem GPS habe ich 41 km/h gemessen.

Hier einige Insel-Eindrücke. Später waren wir noch viel näher dran, die Fotos habe ich dann mit der großen Kamera gemacht.

Unten ist der Candelabro zu sehen, ein 150x65m großes Scharrbild im Sand einer Düne. Man weiß nicht, wie er entstanden ist und warum, es gibt nur Mutmaßungen. Meine Version ist, daß sich das einfach ein cleverer lokaler Marketing-Mensch als Touristen-Attraktion ausgedacht hat. ![]()

Anschliessend ging’s mit Highspeed wieder zurück zum Pier und wir haben uns auf die Moppeds geschwungen und waren um ein Uhr wieder auf der Piste Richtung Lima.





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